Als wahrer Publikumsmagnet erwies sich das 33. Büllefest am ersten Oktober-Sonntag auf der vorderen Höri. Schätzungsweise 10.000 Besucher drängten sich bei strahlender Sonne durch die historische Ortsmitte des Mooser Ortsteils Bankholzen vorbei an über 40 Ständen.
Zum Bestaunen gab’s kunstvoll geflochtene Zöpfe aller Art mit der roten Zwiebel, bemalte Kürbisse, Trockenblumen und vieles mehr. Ein unwiderstehlicher Duft von Bülledünne, Büllesuppe oder Büllebrot sowie diversen anderen Spezereien zog durch die Gassen. In den zwischen alten Bauernhäusern eingerichteten Besenwirtschaften ließ sich in gemütlicher Atmosphäre ein Viertele Suser oder Wein schlotzen.
Grund zum Feiern gab es für das Convivium Bodensee an diesem Tag. Überreichte doch Prof. Dr. Roman Lenz von Slow Food Deutschland in Anwesenheit von Bürgermeister Peter Kessler eine Urkunde an die Bodensee-Aktivisten über die offizielle Aufnahme der Höri-Bülle als Passagier in das internationale Slow Food-Projekt "Arche des Geschmacks“ (Bild oben).
Im Rahmen des Festes präsentierte sich die Slow Food-Gruppe Bodensee erstmals mit einem eigenen Stand zum neuen Arche-Passagier „Höri-Bülle“ mit Info-Material und einem Probierteller mit Emmerbrot, roher Höri-Bülle und verschiedenen anderen regionalen Zutaten.