2. Halbjahr 2007


Auf Distanz zu Genfood

Jetzt gibt die Bundesregierung zu: Die gentechnisch veränderte Maissorte MON810 kann schädliche Auswirkungen auf Schmetterlinge und andere Insekten haben. Eine Sprecher-Konferenz der SPD in Bund und Ländern hat sich unterdessen auf einen weitreichenden Schutz gegen Agro-Gentechnik verständigt. Und auch Minister Seehofer  will jetzt keine Gentechnik mehr – jedenfalls in Bayern.



Gelbe Karte für Gen-Kartoffel

Die Umweltminister der EU haben auf Initiatiative des deutschen Umweltminister Siegmar Gabriel die Entscheidung über eine Erweiterung der Zulassung der gentechnische veränderten Kartoffel "Amflora" vertag und weitere wissenschaftliche Prüfungen beschlossen. BASF möchte für die zunächst zur Industriestärke-Gewinnung auch für Futtermittel einsetzen dürfen. Kritiker sehen allerdings die Gefahr einer Antibiotika-Resistenz.



Prost Champagnerbratbirne!

Die Champagnerbratbirne erhält als erster deutscher Arche-Passagier den Titel "Presidio" (Förderkreis). Eine Kommission der Stiftung für Biodiversität überzeugte sich auf der Schwäbischen Alb, dass die Birne durch einen Kreis aktiver Förderer vor dem Aussterben gerettet wird. Am 16. Mai erfolgt in Schlat bei Göppingen die offizielle Aufnahme in Anwesenheit von Landwirtschaftsminister Hauk.



ZDF: Slow Food ist gesünder

Genuss ohne Reue - aber wie? Die ZDF-Sendung "WISO" meint: "Slow-Food ist gut, um den gegenwärtigen Problemen, die unsere Gesellschaft mit dem Essen hat, etwas Sinnvolles entgegen zu setzen... In erster Linie geht es hier darum, regionale und vom Aussterben bedrohte Produkte zu bevorzugen, dazu traditionelle Herstellungsverfahren und auf gute Qualität zu achten."



Der Trend 2007: Slow Food

Nach Kaffee-Bars, Brot-Snacks und Asia Food lautet 2007 der gastromische Trend: Slow Food. So die Epertin Gretel Weiß aus Anlass der Messe "Internorga" in Hamburg. "Geiz ist geil" sei vorbei, saison- und regionaltypische Produkte seien gefragt. Die Menschen hätten eindeutig wieder Verlangen nach dem, womit sie groß geworden sind.



Alles Gute, Edda Müller!

Mit einem prominent besetzten Empfang im Berliner "e-Werk" wurde Professor Edda Müller als Vorsitzende des Verbrauchenzentrale Bundesverbandes verabschiedet. Zuvor hatte der Bundespräsident den ersten deutschen Verbrauchertag eröffnet. Slow Food organisierte das Abschiedsessen: Sterne-Koch Bobby Bräuer hatte aus Produkten der Region Berlin-Brandenburg Unerhörtes gezaubert.



Ganz slow am Niederrhein

Das 64. deutsche Slow-Food-Convivium ist am Niederrhein entstanden. Am 16. August fand die Gründungsversammlung in Duisburg statt. Das Convivium deckt den Bereich westliches Ruhrgebiet bis zu holländischen Grenze ab.



Weimar steht auf Slow Food

Schon nach den ersten Tagen ist das Experiment ein voller Erfolg: Das historische Hotel "Elephant" in Weimar bietet den ganzen Sommer über eine mit Slow Food arbeitete Karte. Sternekoch Marcello Fabbri hat aus Produkten der Umgebung 12 Gerichte von der Suppe bis zum Dessert zusammen gestellt. Auch Wein und Apfelwein kommen aus Thüringen.



Die Arche zum Anfassen

Zum zweiten Mal veranstaltet das Freilichtmuseum des Landkreises Esslingen in Zusammenarbeit mit Slow Food, Stuttgart den Tag der  "Arche des Geschmacks". Erwartet werden am 23. September sieben Arche-Produzenten und zwei Arche-Anwärter, sie präsentieren sich mit Kostproben und Informationen.



Genuss im Nordwesten

Zum vierten Mal präsentieren Slow Food Bremen, Diepholz, Oldenburg, Osnabrück und Ostfriesland in Kooperation mit dem Museumsdorf Cloppenburg und dem Tag der Regionen kulinarische Schätze aus Nordwestdeutschland. Der im zweijährigen Turnus stattfindende Markt lockte zuletzt 8000 Besucher nach Cloppenburg.



Kinderkochclub im Erzgebirge

Fünfjähriges Jubiläum feiert in diesen Tagen der Kinderkochclub des Conviviums Dresden, der seinen Standort im wunderschönen Erzgebirgsort Sayda hat. Hier sind die Kleinen voll bei der Sache und lernen, dass Kochen erst recht Spaß macht, wenn man nicht bei Spaghetti mit Tomatensauce aufhört.



Traditionsbewusst und innovativ

Abgelegen, hoch oben auf dem Berg unterhalb des Falkensteins liegt sie, die Schlossanger Alm. Die Uhr tickt anders; die Zeit scheint ein Einsehen zu haben und verlangsamt sich, ohne stehen zu bleiben. Ein idyllisches Hotel-Kleinod, familiär und persönlich geführt mit ganz viel Liebe zum Detail und das überall: Das Berghotel Schlossanger Alm in Pfronten (Allgäu).



"Cheese" noch europäischer

Zehn Jahre sind seit der ersten Messe Cheese – die Formen der Milch vergangen, die alle zwei Jahre in Bra im Piemont stattfindet und in kurzer Zeit zu einer Referenz für die internationale Molkerei- und Käsereikette geworden ist. Die Cheese 2007 (21.-24. September) richtet den Blick in außergewöhnlicher Weise auf die handwerklichen Käsereiproduktionen in der ganzen Welt und konzentriert dabei den Schwerpunkt auf Edelpilzkäse.



Vorsicht, Prosecco!

In den Sommermonaten ist er wieder sehr beliebt: der Prosecco. Doch zwischen einem echten Prosecco aus der Prosecco-Traube und aus einer begrenzten Region in der Provinz Treviso und der Billig-Brause vom Discoutner ist ein Riesen-Unterschied. Lesen Sie, worauf Sie achten müssen.



Farmer John in den Kinos

Der Film "The Real Dirt on Farmer John", der mit dem Slow-Food-Filmpreis ausgezeichnet und im Rahmenprogramm der letzten Berlinale von Carlo Petrini vorgestellt wurde, ist jetzt  unter dem Titel "Mit Mistgabel und Federboa" mit deutschen Untertiteln in einigen  Kinos zu sehen. Am 8. September startete bereits eine Tournee mit dem Titelhelden. Alle Termine und ein Trailer...



Über web.de zu Slow Food

Bei web.de, dem mit sieben Millionen Besuchern täglich größtem Internetportal, findet man in der Rubrik Magazine/Gesundheit  Informationen und Tipps aus der Welt von Slow Food. Und zwar in Texten und kleinen Internet-Videos. Wir danken den Freunden der Slow-Food-Idee im Management von United Internet für die Unterstützung.



Slow Food wählt neu

Slow Food Deutschland wird vor Ablauf der regulären Amtszeit seinen Vorstand neu wählen, um besser für die kommenden Herausforderungen wie den Internationalen Kongress in Mexiko und die nächste Slow-Food-Messe gerüstet zu sein. Die außerordentliche Mitgliederversammlung findet am 6. Oktober in Fulda statt.



Slow Food 2007 ein großer Erfolg

Die Stimmung war einzigartig, der Besuch erfüllte die Erwatungen voll, und worüber die Messe-Macher am meisten staunten: Im Schnitt blieben die Besucher vier Stunden und studierten das Angebot besonders intensiv. So die vorläufige Bilanz der ersten deutschen Slow-Food-Messe.



Slow Food für Putin

Jetzt weiß Wladimir Putin, was gut schmeckt: Bei seinem Besuchs aus Anlaß des Petersberger Dialogs lud Kanzlerin Angela Merkel den russischen Staatschef in die "Adler Wirtschaft" in Hattenheim im Rheingau ein. Adlerwirt Franz Keller jr. ist seit Jahren nicht nur Slow Food verbunden, er kocht auch danach.



Alles vom Apfel

Slow Food stelle seine Förderer vor. Diese Woche: Das Apfelgut Zimmermann aus Wachenheim an der Weinstraße. Auf 5 Hektar baut die Familie Zimmermann unterschiedliche Apfelsorten an und produziert daraus Apfelsekt, Apfelcidre, Apfelwein, Apfelessig, Apfel-Balsamessig und Apfeldestillate.



Egoistisches Europa

Bundespräsident Horst Köhler setzt sich in seiner Berliner Rede kritisch mit der Globalisierung auseinander: "Auch Europa errichtet Handelsbarrieren gegen die Entwicklungsländer, überschwemmt sie - auf Kosten der hiesigen Steuerzahler - mit Lebensmitteln zu Dumpingpreisen und zerstört damit dort die Erwerbs- und Lebensgrundlagen der bäuerlichen Gesellschaften."



Plädoyer für die Ampel

Verbraucherminister Seehofer hat seine "Eckpunkte für erweiterte Nährwertinformationen" zusammengesetzter und verarbeiteter Lebensmittel vorgestellt. Die genaue Ausgestaltung soll nun beginngen. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv), dem auch Slow Food als Mitglied angehört, fordert verbindliche Regeln zur Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln und die Einführung einer leicht verständlichen Ampelkennzeichnung.



Plattform Agrar- und Esskultur

Eine Plattform für eine neue Agrar- und Esskultur ist das Ziel, dem sich Slow-Food-Vorstandsmitglied Walter Kress widmet. Auf der Grünen Woche und der Biofach 2007 konnte er erste Bündnispartner gewinnen.



Wie Slow Food entstand

Vor 20 Jahren wurde in Italien Arcigola, die Vorgängerorganisation von Slow Food gegründet. Vor nun bald 15 Jahren entstand Slow Food Deutschland. Eine kurze aber bewegte Geschichte, die mit einem misslungenen Busausflug nach Montalcino und einer Osteria in Bra begann.



Wissen, woher was kommt

Die Herkunft von Lebensmitteln muss besser gekennzeichnet werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Umfrage der Verbraucherzentralen. 95 Prozent der Befragten sind mit den aktuellen Herkunftsangaben nicht einverstanden. Die Umfrage unterstreicht, dass die Hersteller zu klaren Herkunftsangaben verpflichtet werden müssen.



Gentechnik-Gesetz muss verbessert werden

Die Gentechnik-Novelle, die Seehofer und die SPD vereinbart haben, hält an strengen Haftungsregelungen fest und verlangt bis zu 300 Meter Abstand zu Bio-Äckern. Aber der Gesetzentwurf hat auch Tücken. Der Verbraucherzentrale Bundesverband, dem Slow Food angehört, hat sie aufgelistet.



Der Osten holt auf

Mehrere neue Slow-Food-Convivien sind in Vorbereitung. Am 21. November gehen Chemnitz-Zwickau mit dem Hinterland Erzgebirge-Vogtland sowie Magdeburg als erstes rein sachsen-anhaltinisches Convivium an den Start.  Auch im Raum Rostock wird eine Gründung vorbereitet.



Klimabewusst essen

Der Klimawandel beeeinflusst die weltweite Lebensmittelproduktion. Was aber kann man beim Einkauf und und bei der Zubereitung tun, um möglichst wenig klimaschädigend zu handeln? Die Schweizerische Gesellschaft für Ernährung hat es einmal zusammengefasst.



Die Rhön ist mehr

Slow Food stellt seine Förderer vor. Diese Woche: Das "Jagschloss Fasanerie" , gelegen im ehemaligen Grenzgebiet zwischen Ostheim und Meiningen. Erst nach der Wende entstand wieder ein Bewusstsein, das die Rhön auch nach Thüringen reicht. Die "Fasanerie" kümmert sich um die Produkte der Region und wird für ihre Gastlichkeit gerühmt.



Ballhaus dreht "Slow-Food-Film"

Michael Ballhaus, Deutschlands berühmester Kameramann, dreht in diesen Wochen zusammen mit Studenten der Universität für Gastronomische Wissenschaften in Pollenzo und Colorno einen Film über das richtige Essen und Trinken. Er wird beim "Kulinarischen Kino" während der Berlinale 2008 gezeigt.



Otto Geisel bleibt Slow-Food-Vorsitzender

Otto Geisel ist für weitere zwei Jahren in seinem Amt als Slow-Food-Vorsitzender bestätigt worden. Auf einer außerordendlichen Mitgliederversammlung wurden die übrigen Vorstandsmitglieder neu in ihre Ämter gewählt. Stellvertretende Vorsitzende wurde Marianne Wager.



Süßes aus Schloss Bellevue

Slow-Food-Mitglied Jan-Göran Barth ist Küchenchef des Bundespräsidenten. Er hat das Ehehpaar Köhler von den Vorzügen der regionalen Küche überzeugen können. In einem Kalender für einen guten Zweck erfahren wir, welche Süßigkeiten im Schloss Bellevue angesagt sind. Ein Beispiel gibt es bei uns als Anschmecker.



Süßes aus Schloss Bellevue

Slow-Food-Mitglied Jan-Göran Barth ist Küchenchef des Bundespräsidenten. Er hat das Ehehpaar Köhler von den Vorzügen der regionalen Küche überzeugen können. In einem Kalender für einen guten Zweck erfahren wir, welche Süßigkeiten im Schloss Bellevue angesagt sind. Ein Beispiel gibt es bei uns als Anschmecker.



Jetzt neu: "Slow Tour"

Im Rahmenprogramm der Slow-Food-Messe 2007 zum ersten Mal getestet, werden die Slow-Food-Touren jetzt zu einer Institution. "Slow" wandern, genießen und die Spezialitäten der Region kennenlernen – das alles organisiert jetzt "Slow Tour". Beachten Sie unsere neue Rubrik.



Nach Gen-Mais Gen-Rüben

Die EU-Kommission hat angekündigt, in den nächsten Monaten Lebens- und Futtermittel aus einer gentechnisch veränderten Zuckerrübe zuzulassen. Die von den Unternehmen Monsanto und KWS Saat AG entwickelte H7-1-Zuckerrübe besitzt eine Resistenz gegen Herbizide. Liegt die Zulassung für die EU vor, können Zucker oder Futtermittel aus H7-1-Rüben eingeführt werden. 



Pflichtfach gesundes Essen

Die Verbraucherzentralen haben die Bundesländer aufgefordert, eine gesunde Schulverpflegung verpflichtend im Schulgesetz zu verankern. "Es darf nicht dem Engagement des Schulleiters überlassen werden, ob die Schülerinnen und Schüler gesund ernährt werden", so der Verbraucherzentralen Bundesverband, dem Slow Food als Fördermitglied angehört.



Interview mit Vandana Shiva

Neu in der Rubrik Slow Food TV: Vandana Shiva, die indische Trägerin des Alternativen Nobelpreises, auch Mitglied im Internationalen Beirat von Slow Food, äußert sich am Rande einer IFOAM-Konferenz zum Druck der Saatgutmonopole und den Lehren aus der Klimakrise. Außerdem ein Interview mit Theresa Marquez zur Slow-Food-Idee. (In englischer Sprache.)



Artenvielfalt schützen

Das Landwirtschaftsministerium hat seine Strategie zu Erhaltung der Artenvielfalt im Bereich von Landwirtschaft und Ernährung vorgelegt. Damit sollen die Voraussetzungen für die langfristige Erhaltung und breitere Nutzung genetischer Ressourcen für Ernährung, Land , Forst und Fischereiwirtschaft geschaffen werden.



Italiens beste Weine und Köche

Mit Spannung erwartet:  Die Führer von Gambero Rosso. Der Weinführer "Vini d'Italia" - in Zusammenarbeit mit Slow Food - bewertet die besten Weine mit drei Gläsern, der Restaurantführer nennt die besten Köche und ihre Restaurants.



EU-Kommissar gegen Genfood

Die Kritiker der Agro-Gentechnik haben unerwarteten Rückenwind bekommen: Frankreich hat über den Gen-Mais-Anbau ein Moratorium verhängt, und mit Stavros Dimas stemmt sich erstmals sogar ein EU-Umweltkommissar gegen die Zulassung zwei weiterer Gen-Mais-Varianten (Bt- 11 und 1507) der Konzerne Syngenta und Pioneer/Dupont. Ob Dimas, der Umweltgefahren geltend macht, sich durchsetzt, bleibt offen.



"Siebecks Vorwurf geht ins Leere"

Carlo Petrini

Slow-Food-Gründer und -Präsident Carlo Petrini hat sich gegen die Behauptung des deutschen Gastrokritikers Wolfram Siebeck gewandt, Slow Food sei zur Promotion italienischer Produkte da. "Dieser Vowurf geht ins Leere", sagte Petrini dem Wiener "Standard". Dies habe allenfalls in der Anfangszeit gegolten. Siebeck war 1992 bei der Gründung von Slow Food Deutschland dabei gewesen.



"Slow Food" sechsmal im Jahr

Eine gute Nachricht für alle Slow-Food-Freunde: Das Slow Food Magazin wird ab 2008 alle zwei Monate erscheinen. Die Zeitschrift bleibt Teil der Leistungen für die Mitglieder, kann aber auch extra abonniert werden. Der Verkaufspreis erhöht sich auf 3,80 Euro. Die deutschsprachige Ausgabe des italienischen "Slow" wurde unterdessen eingestellt. Weitere Einzelheiten werden in Kürze mitgeteilt. 



Äppelwoi - aber woher?

Apfelwein soll nicht mehr "Wein" heißen dürfen. So sieht es der Entwurf der EU-Weinmarktverordnung vor. Und da in Hessen, wo zwölfmal so viel "Äppelwoi" getrunken wird als anderswo, Wahlkampf ist, versuchen sich die Retter zu übertreffen. Lesen Sie, was Slow Food dazu meint.



Im Garten der Genüsse

Die Vorsitzenden von Slow Food Deutschland, Otto Geisel, und des Gartennetzes Deutschland, Christian Antz, haben einen Kooperationsvertrag geschlossen. Im Rahmen des Netzwerkes, dem 1.500 Gärten und Parks angeschlossen sind, soll an Slow Food orientierte Gastronomie entstehen und ein Beitrag zur Biodiversität geleistet werden.



"Ein wirklich gutes Jahr"

"Es verspricht wirklich ein gutes Jahr zu werden", sagt Steffen Christmann, der Präsident des Verbandes der Prädikatsweimngüter (VDP) über das, was sich nach der Weinlese nun in den Kellern abzeichnet. Hansjörg Rebholz (Pfalz): „Es wird in diesem Jahr „September- und Oktober-Weine“ geben. Ich erwarte insbesondere von den „Oktoberweinen“ große Weine mit enormem Entwicklungspotenzial.“



Preis für das Genussfestival

Die Initiative "Genuss im Nordwesten", hinter der die Convivien in Bremen und im westlichen Niedersachsen stehen, ist erneut im Rahmen des Nordwest Award der Bremer Landesbank augezeichnet worden. Die erfolgreiche Veranstaltung im Museumsdorf Cloppenburg erhielt den zweiten Preis. Unter den Gratulanten: Ministerpräsident Christian Wulff.



Comeback der deutschen Küche

Wenn Deutschland den Kochlöffel schwingt, kommen heimische und klassische Gerichte wieder häufiger auf den Tisch. Ebenso im Trend liegen in diesem Jahr gesunde und vegetarische Speisen sowie Fisch. Dies sind Ergebnisse der Studie „Küche und Kochen in Deutschland 2007“ der Gesellschaft für Konsumforschung.



Äppelwoi - aber woher?

Apfelwein soll nicht mehr "Wein" heißen dürfen. So sieht es der Entwurf der EU-Weinmarktverordnung vor. Und da in Hessen, wo zwölfmal so viel "Äppelwoi" getrunken wird als anderswo, Wahlkampf ist, versuchen sich die Retter zu übertreffen. Lesen Sie, was Slow Food dazu meint.



Fisch wird besser gekennzeichnet

Mal eine gut Nachricht: Fischindustrie und Fischgroßhandel haben eine Strategie zur genaueren Kennzeichnung ihrer Produkte nach Fischbeständen vereinbart, die weit über die heute übliche Kennzeichnung hinausgeht. Umweltschützer begrüßern diesen Schritt zur bestandserhaltenden Fischerei.



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