Auf der Slow Food Messe 2011 in Stuttgart entdeckte der Kochbuchautor und Aktivist Wam Kat ("24 Rezepte zur kulinarischen Weltverbesserung", orange-press) die Burger Brezel im Arche-Schiff. Zusammen mit Ira Schneider und Lutz Burkhardt (li. im Bild), Mitglieder der Arche Kommission von Slow Food Deutschland e.V., diskutierte er (re. im Bild) über die bergische Spezialität. Sein Urteil: Sehr außergewöhnlich - aber auch sehr trocken. Und dennoch: Eine richtige Aktionsbrezel, die man gut mitnehmen kann!
Text- und Bildquellenvermerk: Ira Schneider, www.ira-schneider.de
Das Slow Food Convivium Bergisches Land hat einen Brezel-Schatz geborgen. Im Mai 2010 wurde die Burger Brezel als 29. Passagier in die deutsche Arche des Geschmacks von Slow Food aufgenommen.
Das Convivium Bergisches Land engagiert sich für das vier- bis fünffach geschlungene Gebäck, das seit dem 18. Jahrhundert rund um Schloß Burg (Solingen) von den den ansässigen Bäckern nach traditionellen Rezepten in Handarbeit hergestellt wird (Flyer zum Download).
Am 12. März 2011 gründete sich in Wuppertal der Arbeitskreis Burger Brezel der sich zur Aufgabe macht, den identitätsstiftenden Charakter der Burger Brezel in der Region nachhaltig zu pflegen. Mehr dazu: http://www.slowfood.de/slow_food_vor_ort/bergisches_land/was_bisher_geschah/
Die Burger Brezel ist neben verschiedenen Brotsorten der Region, Bergischen Gusszwiebäcken, Waffeln und mehr wesentlicher Bestandteil der „Bergischen Kaffeetafel“. Das sogenannte "Koffedrenken met allem dröm un draan“ (Kaffeetrinken mit allem drum und dran) ist eine bunt zusammengewürfelte und kulinarisch sehr üppige Mahlzeit, bei der man unter anderem die Burger Brezeln in den Kaffee "zoppt" (tunkt). Die Bergische Kaffeetafel mit der Dröppelmina, einer Kranenkanne aus Zinn, ist bis heute Symbol für Bergische Gastlichkeit.
26 Hofkäsereien in NRW haben sich zu einer Käseroute zusammengeschlossen. Die Käsereien bieten unter anderem Führungen in ihren Betrieben an und laden zum Verkosten der handgefertigten Köstlichkeiten ein.
Seminare zu Kräutern, alten Gemüsesorten und mehr gibt es im LVR- Freilichtmuseum Lindlar.
Die Bergische Gartenarche ist eine regionale Initiative aus dem Bergischen für das Bergische. Der Arbeitskreis setzt sich für die Erhaltung traditioneller Nutz- und Zierpflanzen ein.
Kontakt zur Bergischen Gartenarche:
Postanschrift: Bergische Gartenarche c/o NABU Oberberg, Schulstraße 2, 51647 Wiehl
Email: gartenarche@nabu-oberberg.de, Telefonisch: S. Fröhling (0 22 95) 90 8723