Convivium Chiemgau

Kontakt: Dieter Jung

Fon: 0179/9294677
E-Mail: dieterjung@gmx.de

 

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Wir, das Convivium Chiemgau-Rosenheimer Land begrüsst Sie recht herzlich auf unserer Seite. Steigen Sie ein in die Kulturlandschaft des Chiemgaus-Chiemsees und Wendelsteingebietes.

Achten Sie bei Ihrem Einkauf auf Gut-Sauber und Fair hergestellte Lebensmittel und schaffen so die Grundlage für eine neue Gastronomie.
Das alles ohne die Grüne-Gentechnik . Für eine freie Bauernschaft und den kritisch, mündigen Verbraucher.

Dieter Jung/ CV Sprecher und das Orgateam


Gentechnik

Stellungnahme des Slowfood Conviviums Chiemgau zur Diskussion
um die „Grüne Gentechnik“ und die Pressemitteilung des Slowfood-Vorstandes um die
„Neue Gentechniknovelle“.
 
Gutes essen, gut trinken gehört sicher zu den schönsten Dingen der Welt. Leidenschaftliche Feinschmecker und Feinschmeckerinnen erleben so manch Amüsantes am und rund um den Tisch des Geschehens. Entdecken und geniessen wir kulinarische Hochgenüsse gepaart mit den Niederungen des Alltags aus Töpfen und Pfannen was uns an so manchem zweifeln lässt . Verfahren zur Herstellung von Käse, Bier z.B. sind über Jahrhunderte
bekannt und bewährt.
Die Befürworter der „Grünen Gentechnik“ setzen diese mit den klassischen Verfahren bewusst irreführend gleich. Diese neuen Verfahren umfassen aber die Neukombination von Erbanlagen über Artgrenzen hinweg und das Ergebnis sind nicht natürliche Materialien. Schweine mit menschlichen Wachstumshormonen, Kartoffeln mit Giftgenen von Skorpionen oder Fisch und Salate mit Rattengenen. Alles was im krassen Widerspruch zur Slowfood-Philosophie steht.
Wir, als Slowfood Convivium Chiemgau haben unsere Verantwortung als Kritiker von Beginn an wahrgenommen. So bleiben wir grundlegend ablehnend gegenüber der „Grünen Gentechnik“. Auch die Eckpunkte zum neuen Gentechnikgesetz ( vom 28 Febr. 2008 ) stehen im Widerspruch zur „Slowfood- Philosophie.“ Die Artenvielfalt (Bio-Dervisität) unseres Planeten wird so eingeschränkt das man statt von 2000 Reissorten nur noch von deren 20 spricht. Ein eindeutiger Wille der Saatgutkonzerne und mit ein Verursacher des Hungers ,der lokalen Lebensmittelversorgung und der Kostenentwicklung.
Die EU-Richtlinien sind nicht zwingend zur Einführung der „Grünen-Gentechnik“ was man an der Haltung von Griechenland und Frankreich sieht. Konkret: Die so genannten Sicherheitsabstände zwischen „GVO-Feldern“ u.a. ( konventionell-Bio) sind zu gering und irreführend. Die Haftung muss bei den Verursachern bleiben und darf nicht durch ein Übereinkommen ausser Kraft gesetzt werden. Öffentliche Standortregister müssen erhalten bleiben und die Kennzeichnungspflicht ist auf tierische Produkte auszuweiten. Nur so kann der Verbraucher auf GVO-freie Futtermittel zurückgreifen.
Die Slowfood-Bewegung muss seine Verantwortung für eine „gute, saubere und faire“ Koexistenz aller an der Produktion von Lebensmitteln auch öffentlich und offensiv wahrnehmen. Dazu gehören die Förderung entsprechender Initiativen und eine aktive Präsenz zu diesem Thema. Wir glauben das es hier noch einen erheblichen Nachholbedarf gibt um auch den Politikern weitere Korrekturen zu ermöglichen. Dem eilfälligen Wort müssen auch Taten folgen.
Für eine gentechnikfreie Lebensmittelerzeugung , Arten-und Sortenvielfalt statt Einfalt und
einer freien Bauernschaft.
Gut-Sauber-Fair. Dafür stehen wir.
Slowfood-Convivium Chiemgau-Rosenheimer Land

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