Kontakt:
1.Gerd Sych, Arndtstr. 22, 97072 Würzburg, 0931-783411
2. Holger Riegel, Bibrastr. 5, 97070 Würzburg, 0931-6667290
E-Mail: mainfranken-hohenlohe (at) slowfood.de
Lokale Lebensmittelsouveränität ist das Motto des Terra Madre Tags und eines der zentralen Anliegen von Slow Food. Je weniger Food Miles unsere Lebensmittel zurücklegen bis sie in unserem Einkaufskorb landen, umso besser für die Umwelt und das Klima. Aber auch das ist eine Tatsache: Je mehr wir die Lebensmittel unserer Region schätzen, kaufen und verzehren, umso mehr fördern wir unsere Region, in der wir leben. Denn das Geld bleibt im Lande und stabilisiert die lokalen Erzeuger. Zugleich vermindern wir den Einfluss der Agro-Industrie und der langen Lieferketten, die immer wieder für Skandale sorgen, nicht zu reden von deren ausbeuterischem Geschäftsgebaren.
Lokale Lebensmittelsouveränität - und warum sie so wichtig ist.
Lokal - was heißt das?
Quo vadis Bio?
Als Pilotkampagne angefangen, hat sie schon einen Begleiter gewonnen: Bambergisch genießen. Wir hoffen, dass auch weitere Regionen in unserem Conviviumsgebiet aktiv werden - idealerweise noch in 2012. Das Projekt im Schweinfurter Raum umfasst bislang diese Aktivitätenfelder:
1. Öffentliche Veranstaltungen
2. Kochkurse
3. Veröffentlichungen
Nun hat sich auch der Bamberger Raum entschlossen, sich der Kampagne "Lokal ist genial" anzuschließen. Bamberg hat eine Menge kulinarischer Besonderheiten zu bieten. Als eine wichtige und ganz neue Unterstützung in dieser Kampagne ist das Terra-Madre-Lebensmittelbündnis "Bamberger Gemüsefreunde", das sich die Förderung der alten Bamberger Gemüsesorten aufs Panier geschrieben hat. Das Projekt umfasst bislang:
1. Öffentliche Veranstaltungen: siehe ► Messen & Märkte
2012 werden auch Kochkurse dazu kommen.
Gebirgige Hochrhön und Hohenlohische Ebene, liebliches Maintal und düsterer Spessart, einsamer Frankenwald und roman- tische Täler. Weinberge, Bergmatten, Wald- landschaften, Auen, karge und fette Acker- böden, weite Ebenen, schroffe Abbrüche und schluchtige Täler - kurz, unsere Landschaften im Conviviumsgebiet. Fränkisch ist der Dialekt, doch genau so verschieden im Detail. Und so ist auch die fränkische Küche. Reich an lokalen Spezialitäten, traditionsbewusst und dennoch aufgeschlossen dem Neuen. So war es schon immer.
► Regional kochen - Rezepte und anderes
► Lokale Spezialitäten
► Fränkische Gerichte
Slow Foods Geburtstag, der 10.12., feiert die Bewegung seit 2009 weltweit als Terra Madre Tag unter dem Motto Lokale Lebensmit- telsouveränität. 2010 waren es 1.157 Veranstaltungen in 125 Ländern, nser Convivium steuerte 21 Veranstaltungen bei - weltweit einzigartig. 2011 gab es 1.019 Veranstaltungen in 125 Ländern mit 193.000 Teilnehmern, ein neuer Rekord. Wieder engagierten sich eine Reihe unser Conviviumsmitglieder mit ganz verschiedenen Projekten, sechs an der Zahl. Im Mittelpunkt standen vor allem die lokalen Lebensmittelbündnisse der Köche mit dem einheitlichen Thema: Die Köstlichkeit und Vielfalt der lokalen Lebensmittel; sie geben uns ein gutes Stück Unabhängigkeit und Versorgungssicherheit. Auch 2012 werden wir wieder zum Terra Madre Tag das Thema lokale Lebensmittelsouveränität feiern mit besonderen Veranstaltungen feiern.
Terra Madre
Teller statt Tonne ist eine bundesweite Kampagne gegen die Verschwendung von Lebensmitteln, an der sich auch Slow Food Deutschland maßgeblich beteiligt. Lebens- mittel nutzen, deren MHD - Mindesthaltbar- keitsdatum - abgelaufen ist, ist eine kluge Entscheidung. Und eignet sich auch gut für öffentliche Demonstrationen: eine Speisung von vielen Menschen mit Gerichten aus Einwandfreiem "aus der Tonne" von Super- märkten. Doch es gibt noch mehr Verschwendungsanlässe - und die beginnen im eigenen Haushalt. Hier setzen wir mit unserer Kampagne an, enden aber nicht dabei.
Verschwenden von Lebensmitteln? Nein danke. Ein Aufruf
Tipps und Rezepte zum sorgsameren Umgang mit den guten Lebensmitteln.
Kochkurse
Veranstaltungen
Veröffentlichungen
Unterstützung der Gastronomen, die a) ganze Tiere verarbeiten, und b) regelmäßig Gerichte von und mit Innereien & Co, wie z.B. Nieren, Zunge, Kopffleisch, Schwanz u.a. auf ihrer Speisenkarte haben
Slow Food fördert vor allem die kleinen Erzeuger. Slow Food fordert aber auch die Erzeuger. Zum Beispiel durch die Dreieinigkeit von gut, sauber und fair. Mit Hilfe des Slow Food Manifests und der Ausstellungsordnung für Messen, bei denen der Slow Food Verband oder seine Convivien Organisator, Mitorganisator oder ideeller Träge fungiert, lassen sich unzulässige Produkte aussortieren. Wettbewerbe, Agrar-Kulturpreis, Kooperationen sind weitere Aktivitäten in unserem Convivium, ganz zu schweigen von der Vielzahl von Erzeugerbesuchen, bei denen die Teilnehmer die Herausforderungen und ihr Meistern kennenlernen, aber auch, was und warum bestimmte Lebensmittel gut, sauber und fair sind - und andere nicht.
Agrar-Kulturpreis Hohenlohe
Produktwettbewerbe
Zulassungsbedingungen für Slow Food Messen
13 Messen & Ausstellungen 2012 mit uns
Slow Food Produktmanifest
Ko-Produzent werden
Über Menschen bei Slow Food, die etwas bewegen oder bewegt haben, wie z.B. Marius Wittur und Leoni Wright (Foto MUSTEA). Über Themen, die so manchen bewegen, wie z.B. Lebensmittel als Kulturgut. Über Taten, die etwas bewegen wollen, wie z.B. die Kochwerkstatt nuova Schweinfurt. Über Gedanken und Meinungen, die zum Denken, Nachdenken bewegen, wie z.B. mehr Regionalküche wagen. Aber auch jede Menge Wissen zu ganz verschiedenen Themen im Bereich der Lebensmittel und ihrer Erzeugung, wie z.B. was ein Eichelschwein ist oder welche Lebensmittelfarben giftig sind.
Voraussichtlich in Woche 16-2012 ist die neue Ausgabe der Conviviumzeitschrift in den Auslagestellen kostenlos erhältlich. Dieses Mal ist die Quelle unserer Nahrung, nämlich die Erde, der Mutterboden, ein Hauptthema. Auch stellen wir die Frage "Quo vadis Bio?" und sind dennochüberzeugt, dass diese Art der Produktion unumgänglich ist. Und nicht zuletzt versuchen wir auch, den babylonischen Regionalwirrwar zu klären dadurch, dass wir wie Herkules den Gordischen Knoten statt entwirren ihn durchschlagen.
Manche Gegebenheiten in der Welt der Ernährung sind absurd, ärgerlich oder lächerlich. Obwohl es sich - nicht immer, aber immer wieder - durchaus um ernst zu nehmende Realitäten handelt, macht eine ernsthafte Auseinandersetzung damit keinen Sinn. Man kann sich ihnen im Grunde nur ironisch zu- oder davon abwenden. Die Ironie scheint uns die wirksamere weil unterhaltsamere Methode, sie anzuprangern. Die Beiträge geben ausschließlich die Meinung des jeweiligen Autors wieder.