Kontakt: Dr. Hanns E. Kniepkamp, Auf dem Scharfen 6, Spangenberg-Schnellrode
Telefon: 05663-7255
E-Mail: nordhessen (at) slowfood.de
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Was ist eigentlich traditionelle nordhessische Küche? Zum Beispiel Gähle Kollrawen mid Buchlabben, Krautfüllsel im Eisen, Griewerksgemüse, Schalett und Schmandplätzchen...
In 2009 veranstalteten wir von Slow Food Nordhessen einen Käseworkshop auf dem Kirchhof in Alheim-Oberellenbach. Am 28. Mai und am 30. Juli veranstaltet nun der Kirchhof jeweils von 8-13 Uhr Käseworkshops.
Seit einiger Zeit bereitet Slow Food Nordhessen die Beteiligung der Region an einem Gastronomie- und Produzentenführer für ganz Deutschland vor. Vorbild ist der italienische Führer „Osterie d´Italia“. Wir werden ein Kompendium erstellen, in dem der Gast Lokale und Adressen findet.
Wir begrüßen als neue Mitglieder: F. Beilecke (Schauenburg), D. Petersen (Schauenburg), H. J. Weikert (Vellmar), A. Reymann (Geisenheim), N. Griesel (Söhrewald)
„Gesellschaftliche Entwicklungen werden von oben nach unten durchgereicht“ ist eine Formulierung, die Paul erst als merkwürdig empfunden hat, doch mit der Zeit für ihn immer klarer wurde. „Es gibt wenige Menschen, die sich Gedanken über gutes Essen machen, darüber reden, darüber schreiben. Es sind zunächst wenige, aber das Wissen sickert irgendwann durch“, glaubt er. „Wenn man sich die Entwicklungen bei Bio und auch bei der Diskussion um den Vegetarismus in den letzten 20 Jahren anschaut, sind die so immens, dass ich voller Hoffnung bin, dass Menschen bald wieder aufmerksamer essen.“
Neue Folge: Auf eine Wurst mit Stevan Paul. Hendrik Haase kommt bei einer Ahlen mit Stevan Paul ins Gespräch. Viel Spaß!
“Etablierung und Weiterentwicklung des Fördervereins Nordhessische Ahle Wurscht” – Mit dieser Bewerbung hat Slow Food Nordhessen auf Anhieb den bereits zum 7. Mal vergebenen Förderpreis Ernährungskultur gewonnen. Am 18.10.2010 wurde der Preis in feierlichem Rahmen in Kassel überreicht.
Nordhessen geschmackvoll! 2010 war ein sinnlicher Genuss. Wer nicht dabei war, sollte sich schon mal den nächsten Termin vormerken (09.10.11, immer der Sonntag nach Erntedank) und die Bildergalerie anschauen!
Neu seit dem 13.10.2010.
Das Convivium Nordhessen engagierte sich wieder mit vielen Helferinnen und Helfern. Es war ein großer Erfolg. Wir arbeiten an einem Rückblick: www.nordhessen-geschmackvoll.com
Slow Food Nordhessen kürte die Grundschule Obervorschütz Gudensberg zur Besser-Esser-Schule 2010. Die Auszeichnung fand am 10.10.2010 bei Nordhessen geschmackvoll! statt.
Unsere Generation scheint die erste zu sein, die beim Abschalten des Stromes, beim Lieferstopp für Heizöl, beim Zusammenbrechen des LKW-Verkehrs in kurzer Zeit verhungern oder erfrieren wird, weil alles Wissen über Selbstversorgung verloren gegangen ist.
Themenschwerpunkte am Infostand bei Nordhessen geschmackvoll! ist "Selbstversorgung". Auch auf der Bühne wird es dazu eine Aktion geben.
Am Montag, 27. September 2010, lud das Convivium Nordhessen zu einem weiteren Kochabend ein. Thema war: Nudeln selber machen. Gerhard Schneider-Rose hatte Nudelrezepte aus aller Welt zusammengetragen, die Zutaten besorgt und so konnten an diesem Abend etliche Rezepte hergestellt und probiert werden.
Gerhard Schneider-Rose hat die interessante Exkursion Revue passieren lassen, hier seine Eindrücke in Text und Bildern.
Am Freitag, 08. Mai 2009 fand in Kassel zum zweiten Mal ein nordhessischer Kochabend statt. Die 15 TeilnehmerInnen in der Küche des Kolpingshauses waren begeistert und werden die Kochaktivitäten fortführen. Slow Food Mitglied Gerhard Schneider-Rose und Hanns Kniepkamp führten durch den Kochabend: "Es geht auch ohne Brühwürfel - Fonds selbst gemacht!"
Der europäische Milchmarkt wird überschwemmt von Massenmilch, die mit fragwürdigen Fütterungsmethoden den Kühen entlockt wird. Wie kann demgegenüber Qualitätsmilch definiert werden? Slow Food Nordhessen hatte am 9. Juli 2009 den Experten schlechthin zu diesem Thema eingeladen: Prof. Dr. Ton Baars von der Universität Kassel, der seit einigen Jahren den ersten Lehrstuhl für biologisch-dynamische Landwirtschaft inne hat und sich in seiner Arbeit schwerpunktmäßig mit Milchqualität beschäftigt.
Mit dieser Fragestellung beschäftigten sich am Montag, 12.1.09 in der Melsunger Stadthalle die Mitglieder des Fördervereins „Nordhessische Ahle Wurscht“. Vereinsvorsitzender Dieter Rohde, Kassel, und Dr. Hanns Kniepkamp, Leiter des Slow-Food-Conviviums Nordhessen hoben in ihren Begrüßungen hervor, dass zu einem guten Qualitätsprodukt nicht nur handwerkliche Fähigkeiten, sondern auch gute Rohstoffe und sauber hergestellte Ausgangsmaterialien gehören.
So sollen Lebensmittel im Sinne von Slow Food sein. Slow Food Nordhessen engagiert sich nach dieser Maxime.
Schwerpunkte der Aktivitäten sind
- Förderverein Nordhessische Ahle Wurscht
- Nordhessen geschmackvoll! (das nordhessische Spezialitätenfestival),
- traditionelle nordhessische Küche (Reihe "Nordhessischer Kochabend")
- Besuche bei Produzenten (Reihe "gut, sauber & fair").
Alle Mitglieder (und solche, die es werden wollen), sind herzlich eingeladen, mitzuwirken.
Mitglieder:
91 (Februar 2011), davon ca. ein Drittel Genussproduzenten aus Handwerk, Landwirtschaft und Gastronomie.
Convivienleitung:
Hanns Kniepkamp (Convivienleitung), Dieter Rohde (Stellvertretung)
Hanns Kniepkamp hat für Slow Food Nordhessen am 8. April 2008 die Niedermöllricher Erklärung für Lebensmittel frei von grüner Gentechnik unterzeichnet. Lesen Sie die Erklärung sowie die Statements von Slow Food Nordhessen und vom Förderverein Nordhessische Ahle Wurscht.
Hanns Kniepkamp (Convivium Nordhessen) und Hans-Werner Bunz (Convivium Mainfranken-Hohenlohe-Tauber) waren auf der Slow Food-Messe in Stuttgart (03.-06.04.2008) für die Qualitätssicherung zuständig. Die Stuttgarter Zeitung berichtete ausführlich über die Arbeit der beiden:
"...Wir wollen die Wahrhaftigkeit des Geschmacks durchsetzen, sagt Hanns Kniepkamp. Bei Luxusmoden oder Modeaccessoires wollten die Kunden ja auch das Original und nicht die gefälschten Kopien. Da es aber aufgrund der besonderen Bedingungen bei der industriellen Großproduktion von Lebensmitteln zu Einbußen beim Geschmack kommt, müssten die Hersteller auf die biochemischen Tricks der Food-Designer zurückgreifen. Diese verfälschten den authentischen Geschmack der Ausgangsprodukte, von den bis jetzt allerdings nicht nachweisbaren Gesundheitsrisiken einmal ganz abgesehen. Wer allerdings geräucherte Wurstwaren kauft, möchte eigentlich schon, dass diese in der Räucherkammer gedörrt und nicht mit einer Rauchdusche auf aromatisch getrimmt wurden."
Den vollständigen Artikel lesen Sie hier:
Am 26.07.2008 setzte Slow Food Nordhessen die Reihe "Gut, sauber und fair!" fort. Diesmal ging es auf dem Kirchhof in Alheim-Oberellenbach um Käseherstellung.
Als nächste Folgen sind das Metzgerhandwerk sowie das Bäckerhandwerk in Planung. Wer sich zum Co-Produzenten schulen lassen möchte, lasse sich am besten auf die Mailingliste setzen. Mail an nordhessen@slowfood.de genügt.