EU-Agrarpolitik
Weitere Informationen von Slow Food zur EU-Agrarpolitik finden Sie auch auf der internationalen Slow Food Website unter Slow Europe (auf Englisch).
24.5.2012 - In den Ländern des Südens leiden Hunderte Millionen Menschen an Hunger und Unterernährung. Eine zentrale Ursache: Spekulationsgeschäfte treiben weltweit die Preise für Nahrungsmittel in die Höhe und lassen sie unkalkulierbar schwanken. Eine Online-Kampagne von "Campact", der sich auch Slow Food Deutschland anschließt, fordert konkrete Gegenmaßnahmen.
14.5.2012 - Die Zukunft der Agrokultur ist das Thema einer Podiumsdiskussion auf dem 98. Katholikentag in Mannheim. Auf der Veranstaltung am 17. Mai äußern sich u.a. Verbraucherministerin Ilse Aigner, die amtierende Slow Food Deutschland Vorsitzende Ursula Hudson und Ex-Umweltminister Klaus Töpfer.
7.5.2012 - Das Youth Food Movement – die Jugendbewegung von Slow Food – hat eine Online-Petition zur Landwirtschaftspolitik der EU auf den Weg gebracht. Gefordert wird eine Neuausrichtung des Agrarsektors in Europa auf nachhaltige Produktionsweisen und die Investition in Programme für Jungbauern und Jungunternehmer in der Lebensmittelerzeugung, die Stadt und Land stärker vernetzen.
20.4.2012 - Anlässlich der Konferenz der deutschen Landwirtschaftsminister am 26. April in Konstanz organisieren die Kampagne "Meine Landwirtschaft" und Slow Food Deutschland eine große Protestkundgebung am Bodensee. Ziel ist es, für Alternativen zur bisherigen Agrarpolitik der EU zu werben.
15.4.2012 - Auf der Slow Food Messe in Stuttgart diskutierte am Samstag Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von Slow Food, mit Bauern und Aktivisten über die Zukunft der Landwirtschaft.
13.4.2012 - (Aktualisierung der Meldung vom 15.2.) Am 20. April 2012 spricht Carlo Petrini in Brüssel bei der Konferenz “Local agriculture and short food supply chains” über die Zukunft der Landwirtschaft. Die Konferenz, eine Initiative von EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş und EU-Gesundheitskommissar John Dalli, befasst sich mit dem wirtschaftlichen und sozialen Potential der kleinbäuerlichen Landwirtschaft und der kurzen Vertriebswege im Rahmen der Gemeinsamen Agrarpolitik."
Live-Übertragung
Die Konferenz wird per Live-Streaming im Internet übertragen:
http://ec.europa.eu/agriculture/events/small-farmers-conference-2012_en.htm
http://webcast.ec.europa.eu/eutv/portal/index.html
6.3.2012 - Slow Food Deutschland lädt gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Landwirtschafts-, Umwelt- und Verbraucher-Organisationen ein zur Kundgebung "Baurnhöfe statt Agrarindustrie". Demonstrieren Sie mit für eine neue, faire Agrarpolitik in Schleswig-Holstein am Mittwoch, den 21. März 2012 vor dem Landeshaus in Kiel!
15.2.2012 - Am 24.4.2012 spricht Carlo Petrini, Gründer und internationaler Präsident von Slow Food, vor dem EU-Parlament. Weitere Informationen folgen in Kürze.
2.2.2012 - Wofür Slow Food Deutschland auf die Straße geht: Ein Kurz-Video dokumentiert den Einsatz der Bewegung für größere kulinarische Geschmacksvielfalt, Artenschutz und eine kleinteilige und ökologisch-nachhaltige Landwirtschaft auf der Demo "Wir haben es satt!" in Berlin.
30.1.2012 - EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş eröffnete am 27. Januar das akademische Jahr an der Universität der Gastronomischen Wissenschaften in Pollenzo.
27.1.2012 - Was treibt mehr als 200 junge Menschen an, gemeinsam einen ganzen Abend ausgemustertes Gemüse zu schnippeln? Ein Video des Youth Food Movements zur Demo "Wir haben es satt!" für eine bäuerliche ökologische Zukunftslandwirtschaft gibt Auskunft über den subversiven Charme der Eintopf-Zubereitung.
23.1.2012 - Mit Flaggen, Transparenten und einem eigenen Demo-Traktor war Slow Food Deutschland am Samstag dem 21. Januar bei der Demonstration „Wir haben es satt! – Bauernhöfe statt Agrarindustrie“ vor dem Kanzleramt in Berlin dabei, um sich für eine gute, saubere und faire Landwirtschaft starkzumachen.
22.1.2012 - 23 000 Menschen haben gestern in Berlin gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik im Essen und Tierquälerei in Megaställen und für eine bäuerliche ökologische Zukunftslandwirtschaft demonstriert. In einem Bündnis mit 90 Organisationen aus den Bereichen Landwirtschaft, Umwelt-, Tier-, Verbraucherschutz und Entwicklungszusammenarbeit hat Slow Food Deutschland zu Teilnahme an der Veranstaltung aufgerufen.
20.1.2012 - Aktivisten der Organisation Campact überreichen auf der "Grünen Woche" 80.000 Unterschriften für eine andere Agrarpolitik an Landwirtschaftsministerin Aigner. Campact engagiert sich u. a. für einen ökologischen Umbau der Gesellschaft.
Mehr Informationen:
www.campact.de
14.1.2012 - Auftakt zum Reformjahr der Europäischen Agrarpolitik: Während der Grünen Woche in Berlin wird sich EU-Agrarkommissar Dacian Çiolos auf einer Diskussionsveranstaltung am 20. Januar kritischen Fragen von Slow Food Deutschland und weiteren zivilgesellschaftlichen Organisationen zur künftigen Agrarpolitik stellen. Diskutieren Sie mit!
13.1.2012 - Slow Food Deutschland ist der Arbeitsgemeinschaft des Agrarbündnis Bayern beigetreten. Die Plattform bündelt die Arbeit von insgesamt zwölf Organisationen aus Landwirtschaft, Umwelt und Entwicklungszusammenarbeit in ganz Deutschland. Ziel ist es, gemeinsam einen stärkeren Einfluss auf die EU-Agrarpolitik zu nehmen.
17.12.2011 - Italien ist Europas größter Produzent von Bio-Produkten. Der jetzt aufgedeckte Betrug mit gefälschten Zertifikaten hat die gesamte Branche in eine tiefe Vertrauenskrise gestürzt. "Wenn Bio-Produkte zur bloßen Handelsware werden, haben wir nicht viel gewonnen. Es sollte bei Lebensmitteln nie um das Etikett gehen, sondern um die grundsätzliche Einstellung dahinter. Die beste Antwort ist daher: lokal essen", kommentiert Slow Food Präsident Carlo Petrini.
12.12.2011 - Die europäische Agrarpolitik muss sich ändern! Anlässlich der Messe „Grüne Woche“ in Berlin findet am 21. Januar 2012 eine große Demonstration für eine nachhaltigere und klimaschonende Lebensmittelversorgung aus einer bäuerlichen Landwirtschaft statt. Slow Food Deutschland gehört zu den Trägern der Veranstaltung.
7.12.2011 - Du zahlst, Du isst – Du entscheidest! Die Slow Food Jugendbewegung Youth Food Movement führt zur Reform der Gemeinsamen Agrarpolitik eine Online-Petition durch. Motto: "CAP 2013: Food for Change". Die dazugehörende Website enthält viele interesante Hintergrundinformationen und weiterführende Links.
Zur Kampagne CAP 2013 (Englisch)
27.11.2011 - Klein, jung und nachhaltig – das ist die Zukunft der Landwirtschaft. Wie die europäische Agrarpolitik darauf reagieren muss. Eine Kolumne von Slow Food Präsident Carlo Petrini
18.11.2011 - Slow Food hat eine europaweite Kampagne zur Neuausrichtung der künftigen EU-Agrarpolitik gestartet. Ziel ist die Einflussnahme auf den politischen Entscheidungsprozess im Hinblick auf eine gerechtere, ökologische und demokratischere Landwirtschaftspoltik.
3.11.2011 - In ganz Europa bemühen sich immer mehr Bauern um eine grüne und gerechte Landwirtschaft. Doch die Politik ignoriert das und zerstört mit Prämien und Subventionen lokale Märkte. Eine lesenswerte Analyse der Buchautorin und Journalistin Tanja Busse in der Wochenzeitung "freitag" zu den Auswüchsen der EU-Agrarpolitik.
Foto: EU-Agrarkommissar Dacian Cioloş | ©EU-Kommission
13.10.2011 - Machen Sie mit bei der Campact-Aktion und fordern Sie von Bundesministerin Aigner und Kanzlerin Merkel eine Wende in der EU-Agrarpolitik!
13.10.2011 - Enttäuscht zeigte sich Slow Food von den neuen Vorschlägen von EU-Agrarkommissar Dacian Çiolos zur Reform der europäischen Landwirtschaftspolitik. Die Gesetzesinitiative zeige nicht den Willen, die Vorherrschaft der Agrarindustrie zu brechen, heißt es in einer Stellungnahme der Bewegung.
13.10.2011 - EU-Kommissar Dacian Çiolos hat am 12. Oktober in Brüssel die Eckpunkte der neuen EU-Agrarpolitik vorgestellt. "Direktzahlungen sollen künftig innerhalb der Union gerechter verteilt und an nachhaltigeres Wirtschaften gebunden werden", umschrieb Çiolos den Tenor seines Gesetzesvorschlags für die Haushaltsplanung nach 2013.
13.10.2011 - Die Europäische Union verabschiedet in den kommenden Monaten einen neuen Fünfjahresplan (2013-2017) für ihre Gemeinsame Agrarpolitik (GAP). Dieses Video erklärt in nur vier Minuten und frei von Politikjargon, worum es geht (auf Englisch).
11.10.2011 - Unter dem Motto „Bauer hält Hof“ beginnen am 16.Oktober in Quarnstedt/Schleswig-Holstein bundesweite Informations- und Gesprächsveranstaltungen zur Neuordnung der EU-Agrarpolitik. Auch Slow Food Deutschland ist dabei und lädt Sie herzlich ein, sich gemeinsam für eine gerechtere, gesündere und regional nachhaltigere Landwirtschaft zu engagieren.
7.9.2011 - Schwerer Rückschlag für die Gentechniklobby: Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat einen Verkaufsstopp für Bienenhonig mit Genmais-Spuren verhängt. Slow Food Deutschland begrüßt das bahnbrechende und verbraucherfreundliche Urteil, das auch gravierende Folgen für zahlreiche weitere Lebensmittel haben wird.
22.8.2011 - Wo, wenn nicht auf dem Bauernhof sollte die Diskussion über die gemeinsame Agrarpolitik der EU stattfinden? Wo, wenn nicht hier, ihre Veränderung beginnen? Die Veranstaltungsreihe "Bäuerin und Bauer halten Hof", unterstützt von Slow Food Deutschland, setzt sich für eine umweltgerechte und verantwortliche Reform der europäischen Agrarpolitik ein.
1.7.2011 - Die Europäische Union soll nach dem Willen der EU-Kommission zwischen 2014 und 2020 knapp eine Billion Euro ausgeben, davon allein 387 Milliarden Euro im Agrarbereich. Der von Kommissionspräsident José Manuel Barroso Ende Juni in Brüssel vorgelegte Haushaltsvorschlag sieht in der Landwirtschaft zwar eine leichte Ökologisierung und Regionalisierung der Vergabepolitik vor – die grundsätzliche Wende bleibt aber aus.
4.5.2011 - Wie würden Sie entscheiden, wenn Sie die künftige Agrarpolitik in der EU inhaltlich mitbestimmen könnten? Die Initiative "Meine Landwirtschaft - Unsere Wahl" organisiert eine virtuelle Bürgerabstimmung im Netz. Entscheiden Sie über Nachhaltigkeit, Qualität und Regionalität der landwirtschaftlichen Lebensmittelerzeugung.
22. 2. 2011 - Die europäische Landwirtschaft braucht dringend ein tief greifendes Umdenken und die Entwicklung neuer Paradigmen. Dies forderte Slow Food Präsident Carlo Petrini bei seinen Vorträgen anlässlich der Präsentation seines neuen Buches „Terra Madre“ in Deutschland. Die Lesereise führte vom 15.2. bis zum 18.2.2011 über die Stationen Berlin, München, Nürnberg und Fulda.
19.2.2011 - Das große Terra Madre Treffen 2012 von Slow Food soll in Brüssel stattfinden. Dafür warb Carlo Petrini, Slow Food Gründer und internationaler Präsident der Bewegung, während seiner Lesereise anlässlich der Vorstellung seines neuen Buchs ("Terra Madre") durch Deutschland.
9. 2. 2011 - Der Kritische Agrarbericht 2011 ist erschienen. Das jährliche Kompendium des AgrarBündnisses nimmt in rund 50 Beiträgen von Autorinnen und Autoren aus Wissenschaft und Praxis kritisch Stellung zu Themen der Agrarpolitik und Ernährungskultur. Slow Food ist mit einem Essay zur Biodiversität vertreten.
25.1.2011 - Unter dem Motto "Wir haben es satt - Nein zu Gentechnik, Tierfabriken und Dumpingexporten" haben am Samstag in Berlin 22.000 Menschen für eine grundlegende Reform der Agrarpolitik, die Abkehr von der industrialisierten Landwirtschaft und besseren Verbraucherschutz demonstriert. Auch von Slow Food Deutschland sind viele Mitglieder nach Berlin gereist.
12.1.2011 – Anlässlich der Messe „Grüne Woche“ in Berlin findet am 22. Januar 2011 eine große Kundgebung für eine nachhaltigere und klimaschonende Lebensmittelversorgung aus einer bäuerlichen Landwirtschaft statt. Slow Food Deutschland gehört zu den 19 Trägern der Veranstaltung.
18.11.2010 - Die EU will ihre Agrarpolitik künftig grüner und gerechter gestalten. Kleinere und familiengeführte Landwirtschaftsbetriebe können auf höhere Beihilfen hoffen. Slow Food Deutschland begrüßt den Plan von EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos.
19.7.10 - Am 19. und 20. Juli 2010 nimmt Carlo Petrini, der internationale Präsident von Slow Food, an der Konferenz zur Auswertung der öffentlichen Debatte "Gemeinsame Agrarpolitik (GAP) nach 2013", die in Brüssel vom EU-Kommissar für Landwirtschaft und ländliche Entwicklung Dacian Ciolos einberufen wurde. Petrini hat dabei den Vorsitz von einer der parallelen Sitzungen, die in Form von Diskussionsworkshops organisiert wurden, mit dem Titel «Die zukünftige Rolle der GAP für die Förderung von Qualität und Vielfalt des Lebensmittelangebots». Quelle: Pressemeldung Slow Food International
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